Therapiegärten

In Zeiten demographischen Wandels und der zunehmenden Anerkennung alternativer Heilmethoden, haben sich „Therapiegärten“  zu einer neuen Aufgabe der Landschaftsarchitektur entwickelt. Heute ist bekannt, dass die sensuelle und architektonische Komponente der Gärten verschiedene Therapieansätze stützt und das Wohlbefinden der Patienten nachhaltig verbessert.

Heilgärten für Kranke und Menschen mit besonderen Anforderungen                        L-A-E beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema „Heilgärten“. Unsere Planungen basieren auf einem langjährigen fachlichen Austausch mit Ärzten, Therapeuten, Pflegern und Alternativmedizinern. Für die angesprochenen Therapieansätze erarbeiten wir sensible und kreative Entwurfslösungen, die für spezielle Krankheitsbilder einen therapie-unterstützenden Freiraum vorsehen. Durch sorgsame Planung und sinnliche Erlebnisse möchten wir die Menschen ansprechen und ihnen Lebensqualität bieten.

Vom Seniorengarten bis zum Suchtgarten                                                              Unsere Therapiegärten setzen beim Patienten an. Ob Klinikgarten oder Autistengarten, wir beschäftigen uns, bevor wir mit dem Entwurf beginnen, zunächst mit der Krankheit und der psychischen Disposition der Erkrankten. Zum Beispiel brauchen Autisten, Demente oder Krebskranke ganz unterschiedliche Gartenräume. Aus einer differenzierten Analyse entwickeln wir Konzepte, die Linderungs- oder Gesundungsprozesse unterstützen.

Die grünen Freiräume entfalten zum Beispiel heilende Qualitäten durch: unmittelbare Sinneserfahrungen – Düfte, Berührungen, Klänge, Farben – oder aber über die Raumanordnung, die Wegführung und den Natureindruck. Beruhigung und Kontemplation sind dabei wichtige Themen, mit denen wir arbeiten und die wir aus der asiatischen Heil- und Gartenkultur übernommen haben.

Für ein Fachgespräch zu Therapiegärten, Heilgärten und Kurparkanlagen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

 

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