Pressespiegel

Landschaftsarchitekturpreis NRW 2014: Vorbildlicher Johannisberg

Landschaftsarchitekten stellen preisgekrönte Projekte im Technischen Rathaus aus.

Landschaftsarchitekten stellen preisgekrönte Projekte im Technischen Rathaus aus.

Mitte/Gadderbaum (aut). Der neugestaltete Johannisberg ist für Landschaftsplaner ein Vorbild. Deshalb zählte das Bielefelder Büro L-A-E-Landschaftsarchitektur Ehrig und Partner 2014 mit dem Projekt zu den vier Landschaftsarchitekturpreisträgern in Nordrhein- Westfalen. Die 22 eingereichten Entwürfe sind bis 6. März im Technischen Rathaus an der Falkstraße ausgestellt.

Projektleiter Peter Köddermann lobt Ehrig für den „sehr sensiblen Umgang mit einem Ort wechselvoller Geschichte“.

Der Johannisberg sei als Naherholungsgebiet „mit Mitteln der Landschaftsarchitektur nachhaltig in Wert gesetzt worden“, würdigte die Jury bei der Preisverleihung. Rund 2,2 Millionen Euro sind aus Förder-, städtischen Mitteln und Spenden in das Vorhaben geflossen.

 

Der Johannisberg sei wieder in eine Parklandschaft verwandelt worden, die von den Bürgern der Stadt in Besitz genommen werde, zeigte sich Ehrig zufrieden mit der Umsetzung.

 

Die Parkplätze des Hotels störten zwar noch die Verlängerung der durchgängigen Allee. Doch dieses Dilemma sei planerisch lösbar. Ehrig sieht das als „Schlussstein“, die Neugestaltung zu komplettieren.

In der Ausstellung im Technischen Rathaus präsentieren das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW sowie der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten auch die drei anderen Preisträger. Die Projekte seien sehr unterschiedlich und zeigten, welche Möglichkeiten die Landschaftsarchitektur hervorbringe, so Kuratorin Ursula Kleefisch-Jobst. Auf der alten Hütten-Industriebrache Schalker Verein entstehen Grünanlagen, Wohnungen und Gewerbe am Rand der Stadt, im Familienpark Zoobrücke Köln ein Treffpunkt mit Spiel- und Sportangeboten und im Nordpark Pulheim eine Grünanlage als Verbindung zwischen Stadt und Landwirtschaftsraum. Begleitet wird die Ausstellung von Fachgesprächen.

Pressemitteilung der Neuen Westfälischen vom 05. Februar 2015

Veröffentlicht am:
06.02.2015

Autor:
Philipp Büsselmann

Herausgeber:
Neue Westfälische

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